Wieder mehr lesen

Wieder mehr lesen

Ich war nie eine besonders große Leseratte. Im Vergleich zum Rest meiner Familie habe ich vermutlich recht viel gelesen, aber mehr als zwei oder drei Bücher im Jahr sind es wahrscheinlich trotzdem nie gewesen.

Vor einigen Jahren aber habe ich aufgehört, überhaupt Bücher zu lesen. Wenn ich doch einmal ein Buch gekauft hatte, war es vermutlich ein Sachbuch und dabei lege ich den Begriff „Sachbuch“ sehr großzügig aus; denn eigentlich habe ich nur ständig neue Diät-Bücher gekauft und gelesen.

Ach, die gute alte Zeit.

Vor einer Weile habe ich beschlossen, wieder mehr zu lesen. Vor allem Romane. Aus nicht ganz uneigennützigen Motiven heraus. Romane inspirieren mich zu eigenen Geschichten. Nicht nur das Was, sondern auch das Wie. Es ist ratsam, mal hin und wieder über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und die Geschichten und Schreibstile anderer Autor*innen kennenzulernen. Das kann sehr erfrischend sein.

Jedenfalls habe ich mir deshalb einen eBook Reader zugelegt. Ich bin zwar auch noch im Besitz eines Kindle der ersten oder zweiten Generation, aber da ich vor einer Weile mein Amazon-Konto gelöscht habe, kann ich den nicht mehr nutzen.

Einen Roman habe ich seitdem sogar schon gelesen: „Die Mitternachtsbibliohtek“ von Matt Haig (ein sehr schönes, lebensbejahendes Buch; trotz oder gerade wegen der düsteren Thematik).
Jetzt lese ich wieder ein Sachbuch, aber im Gegensatz zu früher keine Diätratgeber mehr, sondern Margarete Stokowskis „Die letzten Tage des Patriarchats“.

Kommentare sind geschlossen.