Über mich

Hallo und herzlich Willkommen auf meinem kleinen bescheidenen Blog. Ich freue mich, dass du dich hierher verirrt oder auch gezielt hierher begeben hast, um mehr über mich und diese Seite zu erfahren.

Auf diversen sozialen Plattformen bin ich den meisten vermutlich als Daddeldeern bekannt (übrigens ein Kompositum aus dem lautmalerischen „daddeln“ für „spielen“ oder „zocken“ und dem ebenso niederdeutschen „Deern“ für „Mädchen“ – gesprochen wie es geschrieben wird, als „e“ und nicht als „i“ – weder  hat es nämlich etwas mit Dirnen zu tun, noch bin ich ein Reh, danke).
Aufgewachsen bin ich in der niedersächsischen Peripherie, bevor es mich für die Ausbildung ins Münsterland und danach in die Mittelweserregion verschlug. Jetzt lebe ich in Bayern… huch, wie ist das denn passiert?

Es gibt zwei Leidenschaften in meinem Leben, die mich bereits seit Kindertagen begleiten.

Eine davon ist das Schreiben. Seit ich denken kann, war ich schon immer fasziniert vom geschriebenen Wort. Nachdem mein älterer Bruder mir noch vor dem Kindergarten das Lesen beibrachte (mit Mathe hat er das auch versucht, aber ich war ein hoffnungsloser Fall) und ich fortan Geschichte um Geschichte verschlang, konnte ich es kaum erwarten, auch das Schreiben zu erlernen, um meine eigenen Geschichten zu Papier zu bringen. Und von da an schrieb ich und schrieb ich und schrieb ich.

Die zweite Leidenschaft sind Videospiele. Auch hier habe ich meinem Bruder wohl so einiges zu verdanken, denn der erste Computer in unserem Haus gehörte ihm und er war großzügig und wahnsinnig genug, mir auch Zeit daran einzuräumen, obschon er in den Folgejahren nicht müde wurde, mir die Schuld zu geben, wenn irgendetwas mal wieder nicht funktionierte (nein, natürlich habe ich nicht einfach irgendwelche Programme installiert und fragwürdige Software aus fragwürdigen Quellen geladen – welcher verantwortungsvolle Teenager ohne technisches Verständnis würde so etwas schon tun?! …).

Dem C64 und Amiga folgten der 386er und Pentium. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich Spiele von Floppy Disks startete (und auch daran, dass ich über das Thema „Raubkopien“ nicht Bescheid wusste und dachte, es sei der übliche und einzige Weg, handbeschriebene Disketten von Freunden und älteren Cousins überreicht zu bekommen – ach, die Unschuld der Jugend).

Meine erste Spielekonsole war das Nintendo 64, an dem ich viele Stunden mit „Super Mario 64“ und „The Legend of Zelda – Ocarina of Time“ zubrachte – und natürlich mit ebenso legendären wie erbarmungslosen Mario-Kart-Schlachten.

Heute besitze ich noch immer eine Reihe von Konsolen und zähle zu der seltenen und oftmals mit Unverständnis begegneten Spezies, die Shooter lieber mit einem Controller als mit Maus und Tastatur spielt – ja, ich weiß, dass ich seltsam bin.

Schreiben und Videospiele also – hier sind sie, meine zwei Lebensgefährten. Was würde sich folglich mehr anbieten, als sie miteinander zu vereinen und über Videospiele zu schreiben? Dachte ich mir im Jahr 2017 und setzte meinen ersten Blog auf. Ziemlich genau ein Jahr und nur 15 Artikel später stellte ich das Projekt wieder ein. Aber losgelassen hat es mich seitdem einfach nicht.

Und deshalb bin ich nun wieder hier. Neues Blog, neues Glück.

Was dich hier erwartet? Persönliche Meinungen und Erfahrungsberichte über Spiele, die mein Interesse geweckt haben. Artikel über andere videospielrelevante Themen. Vielleicht auch mal ein Blick über den digitalen Tellerrand hinaus in analoge Spielegefilde. Ich schreibe, weil es mir Spaß macht, und genau diesen Spaß möchte ich an meine Leserschaft (also hoffentlich auch dich) weitergeben. Ausführliche Kritiken, News und wissenschaftliche Abhandlungen suchst du am besten anderswo.

Doch wenn du hier bist, um ein paar persönliche, manchmal konfuse, aber meistens unterhaltsame Anekdoten aus meinem Videospielerleben zu lesen, dann bist du hier goldrichtig!

tl;dr: Ehemaliges Dorfkind schreibt merkwürdige und manchmal sehr persönliche Geschichten über Videospiele, weil Videospiele Spaß machen.